BINE News

Monitoring belegt Energieeinsparung

PCM in Gebäuden - Systeme mit integrierten Phasenwechselmaterialien (PCM) bieten ein hohes Potenzial, Gebäude effizienter zu beheizen und zu kühlen. Bisher gibt es nur wenige praktische Betriebserfahrungen, die durch belastbare Mess- und Monitoringdaten untermauert sind. Im Forschungsprojekt PCM-Demo II untersuchen und bewerten acht Partner aus Forschung und Industrie PCM-Systeme beispielhaft in unterschiedlichen Anwendungen im Gebäudebereich. Erste Ergebnisse liegen jetzt vor.
© ZAE Bayern

Neue Fundamente für Offshore-Anlagen testen

Offshore Windenergie - Bisher ruhen die meisten Tragkonstruktionen für Offshore-Windenergieanlagen auf Rammpfählen, die tief in den Sandboden getrieben worden sind. Diese Bauweise verursacht Lärm und hohen technischen Aufwand. Eine Alternative dazu sind Suction Buckets. Das sind unten offene und oben geschlossene Stahlzylinder, die äußerlich einem umgedrehten Eimer ähneln und sich durch künstlichen Unterdruck im Inneren in den Boden einsaugen. Im Testzentrum Tragstrukturen in Hannover laufen derzeit großmaßstäbliche Versuche, den Einbau der Körper zu optimieren und mögliche Druck- und Zugbelastungen zu erforschen.
© Pascal Hancz

Solarzelle nutzt Vorder- und Rückseite

Photovoltaik – innovative Zelltypen - Sogenannte bifaziale Solarzellen können sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite einfallendes Licht in elektrischen Strom umwandeln. Sie sind um bis zu 30 Prozent leistungsfähiger als herkömmliche monofaziale Zellen, die nur die Vorderseite nutzen. Die bisher sehr aufwendige Herstellung solcher doppelseitiger Solarzellen wird durch ein neu entwickeltes Dotierungsverfahren einfacher und kostengünstiger.
© SCHMID Group

Operationsräume energieeffizient belüften

Lüftungsanlagen für höchste Anforderungen - Wie kann der hohe Energieverbrauch zur Belüftung von „Reinen Räumen“ im Gesundheitswesen und in der Industrieproduktion bei gleichem oder besserem Schutz vor luftgetragenen Partikeln und Keimen reduziert werden? Dieser Frage gingen Forscher des Hermann-Rietschel-Instituts (HRI) nach. Sie errichteten ein Forschungslabor mit zwei Reinräumen. Die Ergebnisse liefern eine detaillierte Abbildung der Strömungsvorgänge und verbesserte Planungsgrundlagen für Bau und Betrieb von Reinräumen.
© TU Berlin, Hermann-Rietschel-Institut

Zur kristallinen Siliziumtechnologie austauschen

Veranstaltung im März 2018 - Regelmäßig informieren wir Sie über Veranstaltungen zu den Themen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieforschung. Diesmal für den Monat März. Im Fokus steht die Konferenz „SiliconPV and nPV workshop“, die vom 19. März bis 21. März 2018 in Lausanne, in der Schweiz, stattfindet. 
© EPFL-Alain Herzog

Technologieberichte veröffentlicht

7. Energieforschungsprogramm - Die Erarbeitung des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung wird durch einen umfangreichen Konsultationsprozess mit Vertretern aus Wissenschaft, Forschungsinstituten, Wirtschaft und Anwendung unterstützt. Wissenschaftlich begleitet wurde dieser Prozess durch das Leitprojekt Technologien für die Energiewende. Die Ergebnisse sind jetzt in Form von 26 Technologieberichten erschienen.
© Thinkstock, chombosan

Modernes Wohnen im historischen Stadtquartier

Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt - Das Wohnquartier Margaretenau in Regensburg wird energetisch modernisiert. Die Planer entwickeln als Ersatz für eine konventionelle Wärmedämmung der Fassade ein solaraktives und solaradaptives Außenputzsystem. Dieses soll die solaren Gewinne steigern und die thermische Behaglichkeit im Gebäudeinneren verbessern. Die Energieversorgung übernimmt ein neues, effizientes hybrides Heizsystem aus Kraft-Wärme-Kopplung und Wärmepumpentechnik.
© Annika Zeitler, OTH Regensburg

Wann sind flexible Fernwärmesysteme im Vorteil?

Thermische Speicher und Power-to-Heat - Die Integration thermischer Speicher in Heizkraftwerken führt zu mehr Flexibilität in Fernwärmenetzen, weil die Stromerzeugung besser an den Strombedarf angepasst werden kann. Power-to-Heat-Anlagen koppeln den Strom- und Wärmesektor, um Strom aus erneuerbaren Energien für die Fernwärmebereitstellung zu nutzen. Forscher der TU Berlin untersuchten zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie
© Großkraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft

Software bewertet Lebenszykluskosten

Gebäudesimulation - Bei Baumaßnahmen werden häufig die Komponenten eingeplant, die in der Anschaffung am preiswertesten sind - langfristig nicht immer die günstigste und effizienteste Lösung. Gemeinsam mit Dresdner Wissenschaftlern entwickelte deshalb der Software-Anbieter Hottgenroth ein Programm-Modul, mit dessen Hilfe sich die Lebenszykluskosten von Bauteilen und Anlagentechnik ermitteln und optimieren lassen. Integriert in vorhandene Energieberatungs- und Planungssoftware ist es jetzt verfügbar.
© Hottgenroth Software GmbH

Sicherheitslücken in Stromnetzen schließen

Netzsicherheit - Die Betriebsweise von Strom-Verteilnetzen ändert sich durch die Energiewende erheblich. Zunehmend arbeiten dezentrale Systeme über das Internet zur Steuerung mit zentralen Leitwarten der Energieversorger zusammen. Entsprechend wachsen die Gefahren, die durch Sicherheitslücken im Informationssystem auftreten können. In einem Leitfaden zeigen Forscher der Hochschule Bremen, wie sich die Betriebsführung absichern lässt und wie der Schaden begrenzt werden kann, wenn die Maßnahmen doch versagen.
© 50Hertz

Energieeffiziente Städte kooperieren

Kommunale Energieplanung - Wie erfolgreich sind kommunale Energieeffizienz-Projekte wirklich? Das wollten Forscher und Mitarbeiter städtischer Verwaltungen aus Karlsruhe, Salzburg und Winterthur gemeinsam herausfinden. Sie ermittelten Erfolgsfaktoren und modellhafte Ansätze, die nun bis 2019 konkretisiert und umgesetzt werden sollen. Dabei geht es beispielsweise um Beteiligungsprozesse in der energetische Sanierung oder die Optimierung des öffentlichen Gebäudemanagements.
© DACH-Projekt

Innovative Anwendungen für Stahl gesucht

Stahl-Innovationspreis - Jährlich werden in Deutschland über 42 Millionen Tonnen Rohstahl produziert. Stahl wird fast überall gebraucht und zu einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte weiterverarbeitet. Um neue Ideen und Einsatzfelder zu würdigen und bekannt zu machen, richtet die deutsche Stahlindustrie alle drei Jahre einen Wettbewerb für Stahlanwender aus. Eine Fachjury zeichnet herausragende Innovationen mit dem Stahl-Innovationspreis aus.
© Stahl-Zentrum

Feldversuche und bessere Produktion fördern

Elektromobilität - Die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung im Verkehrssektor lassen sich nur mit dem vermehrten Einsatz von elektrischen Fahrzeugantrieben erreichen. Um deren Entwicklung zu fördern, richtet sich eine neue gemeinsame Förderinitiative zur Elektromobilität der Bundesministerien für Wirtschaft und für Umwelt an die gewerbliche Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie an öffentliche Körperschaften.
© Street Scooter GmbH

Speicher-Forschung auf dem Prüfstand

Förderinitiative Energiespeicher - Rund 184 Millionen Euro Fördermittel steckte die Bundesregierung seit April 2011 in die Entwicklung verschiedener Speichertechnologien für die Energiewende. Die letzten Projekte werden im kommenden Jahr beendet. Gut investiertes Geld, meinen Wissenschaftler des Projektträgers Jülich, die die Ergebnisse der Förderinitiative Energiespeicher unter die Lupe nahmen. Ihre Analyse mündet in einem Ausblick auf zukünftig wichtige Forschungsthemen.
© DLR

Anlagentechnik virtuell weiterentwickeln

Windenergie: neue Simulationsumgebung - Eine aktuelle Herausforderung für die Windindustrie ist, dem wirtschaftlichen Druck des Strommarktes mit innovativen Konzepten zu begegnen. Doch der Weg, bis neue Anlagen und Komponenten die Marktreife erlangen, ist lang. Um dabei Zeit sowie teure Phasen auf dem Teststand zu sparen, lassen sich viele Untersuchungen vorab im Rechner simulieren. Die neue Simulationsumgebung WindMUSE ist multidisziplinär, integriert vorhandene Teilmodelle unter einer einheitlichen Sprache und ermöglicht Tests in Echtzeit.
© Thinkstock / cornishman

Kugelspeicher erhält German Renewables Award

Pumpspeicherkraftwerk auf dem Meeresgrund - Vor einem Jahr versenkten Wissenschaftler eine Betonkugel hundert Meter tief im Bodensee. Der Hohlkörper mit drei Metern Durchmesser diente als Funktionsmodell für ein Offshore-Pumpspeicher-Kraftwerk. Jetzt erhielten sie für ihre Forschungsarbeiten den „German Renewables Award 2017“. Die Entwickler im Fraunhofer IWES planen bereits den nächsten Schritt.
© Fraunhofer IWES

Zehn herausragende Konzepte ausgezeichnet

Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050 - Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin wurden am 6. Dezember 2017 zehn herausragende und innovative Konzepte mit Preisgeldern von insgesamt 280.000 Euro prämiert. Sowohl in der Kategorie „Konzepte für zukunftsweisende Gebäude und Quartiere“ des Ideenwettbewerbs der Förderinitiative EnEff.Gebäude.2050 als auch in der Kategorie „Ideen für einen internationalen Energiewettbewerb“ haben die jeweiligen Jurys fünf Preisträger ausgezeichnet.
© BINE Informationsdienst

Bessere Isolierung sorgt für zuverlässigeren Betrieb

Rohrreceiver im Solarturm-Kraftwerk - Ist die Receiverdämmung beschädigt, sinkt der Wirkungsgrad eines Solarturm-Kraftwerks. Reparatur oder Austausch der Isolierung kosten Zeit und Geld. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entwickelten gemeinsam mit Industriepartnern eine Cavity-Dämmung, in der neue Materialkombinationen zum Einsatz kommen. Tests zeigen, dass die marktreife Isolierung robuster ist als bisherige Modelle.
© DLR

Biomasse als Baustein der Energiewende

Energetische Biomassenutzung - „Flexibel und integriert – Eine neue Epoche der Bioenergie in Deutschland“, unter diesem Motto stand die 7. Statuskonferenz des BMWi-Förderprogramms „Energetische Biomassenutzung“ in Leipzig. Forscher stellten aktuelle Projekte und Konzepte für die energetische Nutzung von Biomasse vor. Mit diesen tragen sie zur Energie- und Wärmewende und zur Stabilisierung des Energienetzes mit steigendem Anteil Erneuerbarer bei.
© Gerhard Hirn, BINE Informationsdienst

Modelle zum Energiesystem vergleichen

Systemanalyse Förderaufruf - Das Energiesystem in Deutschland wird komplexer. Systemanalytische Betrachtungen helfen dabei, diese Wirkungssysteme zu charakterisieren und weiterzuentwickeln. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert daher Modellvergleiche zu mehreren separaten Themen aus dem Kontext des Energiesystems. Für Interessenten gibt es ein zweistufiges Verfahren: Kurze Fact Sheets müssen bis 15. Dezember 2017 vorliegen und die zugehörigen kompletten Projektskizzen bis 15. Februar 2018. Ziel ist, die Transparenz der verschiedenen Modelle zu erhöhen, um Methoden und Strukturen vergleichbar zu machen.
© Thinkstock / Kisa-Murisa

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